Radtour durch Sverige

by - 7/06/2010










2 kg leichter, mit über 100 Mückenstichen und braungebrannt bin ich heute wieder zu Hause angekommen. Was für eine Tour! Einmal mit dem Rad plus Anhänger (die Kids sind ja noch klein) zum Vänernsee in Schweden und zurück nach Oslo. Ich habe keine Ahnung wieviele Kilometer wir gefahren sind...es waren etliche, das Schlimme: es ging fast immer nur rauf und kaum runter...ok, ab und zu gabs Strecken, da konnte man voll Speed runterfahren, was ich aber nicht gemacht habe...denn hinten hatte ich ja den besagten Anhänger mit dem Kleinen dran...Spaß macht eine solche Tour schon...aber das nächste Mal mache ich das nur noch mit einem Elektrorad...da kann man dann auch mal in Norwegen unterwegs sein...die Berge sind da ja etwas höher.
Wer übrigens mal nach Schweden reisen möchte, ob per Rad, mit dem Auto plus "Sleurbak" (Nld. für Wohnwagen) oder Wohnmobil, sollte NICHT in den Glasskogen fahren, auch wenn die Touristenbüros kräftig für diese einmalige Seenlandschaft werben. Es gibt dort nämlich Kriebelmücken und die sind sowas von lästig. Abends kann man sich nur im Zelt aufhalten und am nächsten Morgen ist das Vorzelt schwarz vor Mücken...da traut man sich kaum raus. Zeltabbau und Rad zusammenpacken geht dann in Sekunden. Frühstück und Kaffee gibts erst in der nächsten Ortschaft (also so etwa 20 km weiter...). Ohne Mückenschutz geht in Schweden ja gar nichts...aber Autan wirkt auch nicht mehr so gut wie früher. Und Fenistil vorher einpacken, in Schweden wird das nämlich nicht verkauft.
Säffle am Vänernsee ist dagegen fast Kriebelmückenfrei. Ach, am Besten übernachtet man nicht in der freien Natur, sondern nächtigt bequem in einem roten, schwedischen Holzhaus. Da muss man dann auch nicht auf die leckeren Waffeln verzichten, die es leider unterwegs nicht (mehr) gab. Finanzkrise? Jedenfalls waren alle Sommarcafés, die wir vor 2 Jahren auf unserer damaligen Radtour durch Schweden besucht haben, nicht mehr da...schade eigentlich. Das war nämlich immer so eine schöne Tradition. Ach und vielleicht kann mir ja jemand folgende Frage noch geschwind beantworten: Was ist am Dauercampen eigentlich so toll? Diese Spezies Mensch werde ich wohl nie verstehen...

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