17 Januar 2021

Scrapbooking [Blumenpracht]

 [Werbung, selbstbezahlt] Mein neuestes Scrapbook Layout habe ich mit der echt schönen Serie "Coffee & Friends" von Echo Park Paper gestaltet. Da ich keine so zündende Idee hatte, habe ich mir einfach ein altes Layout herausgesucht, mich davon inspirieren lassen und es dann nach den gleichen Prinzipien aufgebaut. Das mache ich ganz gerne, wenn ich keine gute Idee habe. Danach flutscht es meistens ganz von alleine.



Das passende Foto zu der Serie hatte ich schnell gefunden. Im Frühjahr 2020, also mitten in der ersten Welle und des ersten Lockdowns habe ich mir mal ein paar schicke Blumen schicken lassen. Diese waren einfach nur wunderschön! Natürlich muss sowas als Erinnerung festgehalten werden.



Zusätzlich zu den Materialien der Serie "Coffee & Friends" habe ich noch weitere Materialien von Heidi Swapp, Simple Stories und Studio Calico verwendet. 



Die einzelnen Papierstreifen habe ich wie im originalem Layout mit der Nähmaschine aufgenäht. Weitere Layouts werden mit dieser tollen, frühlingshaften Serie folgen, ich warte eigentlich nur noch auf das Ende des zweiten harten Lockdowns, sodass ich endlich mal wieder einen leckere Kaffee Latte in einem stylishen Café trinken kann. 




04 Januar 2021

Mini On Monday #32 [We´re in this together]

[Werbung, selbstbezahlt] Heute zeige ich dir mein neuestes Mini Book. Es ist eigentlich ein Travelers Notebook, aber verreist sind wir nicht. Ganz im Gegenteil, wir waren während des ersten harten Lockdowns Anfang März/April 2020 natürlich wie so viele andere daheim. #stayhome und #flattenthecurve waren die beiden Hashtags, die durch die Medien gingen. Von einem auf dem anderen Tag stand die Welt still, alles bis auf wenige Geschäfte wurde heruntergefahren, die Schulen wurden geschlossen, viele mussten ins Home Office wie das in Deutschland so schön heißt! Das war für uns alle natürlich eine total ungewohnte Situation, auch für mich und meine kleine Familie. Plötzlich musste ich von zu Hause aus arbeiten und meine Kids waren im Homeschooling. Das verlief anfangs natürlich komplett chaotisch, denn auf Homeschooling oder Distanzlernen war Deutschland so gar nicht vorbereitet. Die Digitalisierung war für die meisten Schulen ein Fremdwort.





In dieser Zeit habe ich recht viel fotografiert, ich habe dieses ver-rückte Leben auf Instagram festgehalten. Einige der Fotos sind nun in meinem kleinen Mini Book gelandet. Die Zeit will ich gar nicht missen, ich habe viele glückliche Momente erlebt und ich habe die viele freie Zeit, die ich hatte auch kreativ genutzt. Ich habe unglaublich viele Karte hergestellt und das war für mich wie eine Art Therapie. Natürlich hatte ich Ängste, anfangs sogar viel mehr als jetzt. Ich konnte nachts kaum schlafen, habe mir viele Sorgen gemacht. Doch jetzt nach fast einem Jahr bin ich eigentlich wieder ganz zuversichtlich, der Impfstoff ist da und es ist nur eine Frage der Zeit bis mind. 70% der Menschen geimpft sind und die Pandemie als beendet erklärt wird. 





Die Serie "Quarantined" von Simple Stories passt perfekt für diese Zeit. Die Pandemie ist noch nicht vorbei und ich bin gespannt, ob noch mehr Scrapbookfirmen Materialien in dieser Art auf den Markt bringen werden. Dani Peuss jedenfalls hat aktuell schöne Stempel zum Thema herausgebracht, die sogar auf Deutsch sind. Mir ist es ja egal, ob die Sprüche auf Deutsch oder Englisch sind, ich bin ja mehrsprachig aufgewachsen und spreche neben Deutsch noch Niederländisch, Englisch und Norwegisch. Dänisch und Schwedisch verstehe ich gut.





Die Fotos habe ich thematisch zusammengefasst, die Fotos sind also nicht in der richtigen Reihenfolge. Die erste Seite widmet sich dem Thema Klopapier. Bevor der Lockdown angekündigt wurde, gab es auf der ganzen Welt eine Knappheit des Klopapiers, viele haben darüber Witze gemacht...auch ich fand es damals echt lustig. Im Supermarkt musste ich dann auch ein Foto vom fast leer geräumten Regal machen. 





Die restlichen Fotos zeigen unser Leben daheim im Lockdown und das Leben kurz nach dem ersten Lockdown. Für mich und mein Mann war anfangs Home Office angesagt und für meine Jungs gab es Homeschooling. Da auch die Restaurants geschlossen hatten, machte wir es uns abends richtig gemütlich. Ich habe jeden Tag gekocht und meine beiden Jungs waren in der Küche fleißige Helfer. Gebacken habe ich kaum, da Mehl und Hefe auch Mangelware waren.



Vor der Maskenpflicht habe ich bereits meine erste Masken selbst genäht. Mittlerweile habe ich alle selbstgenähten Masken durch professionelle dreilagige Stoffmasken ersetzt. Damals ging ich noch davon aus, dass eine solche Maske eine vorübergehende Maßnahme sein würde...haha...jetzt wissen wir es alle besser, die Masken werden uns noch lange begleiten! Die Maskenpflicht wurde im April durchgesetzt, erst nur in den Supermärkten und in den Öffis, später nach dem harten Lockdown auch in den Schwimmbädern, Cafés, Restaurants, Bars und sogar auf bestimmten öffentlichen Plätzen und Straßen, aber sobald man im Restaurant oder Café am Platz saß, durfte man die Maske abnehmen.




Die sogenannten AHA-Regeln wurden im Laufe des Jahres 2020 eingeführt: Abstand-Hygiene-Alltagsmaske. An diese Regeln müssen wir uns im Jahr 2021 weiterhin halten und ich empfinde sie auch als richtig. Die Abstandsregel gefällt mir persönlich am Besten, ich empfinde diese Distanz zu fremden Menschen als sehr angenehm. Das kann gerne von mir aus so bleiben. So rückt einem keiner mehr auf die Pelle an der Kasse. Und auch das Händeschütteln vermisse ich nicht, da ich nie wissen kann, ob sich die Menschen auch vorher die Hände gewaschen haben. So werden auch weniger Keime verbreitet. 




Nach dem ersten Lockdown gab es dann eine Zeit, die etwas angenehmer war. In den Schulen gab es Wechselunterricht und in den Sommerferien waren wir sogar dreimal im Urlaub. Man durfte wieder verreisen, auch ins Ausland! Einmal bin ich mit meinen beiden Jungs ein paar Tage nach Heiligenhafen gefahren, danach waren wir als ganze Familie in Amsterdam und Zandvoort aan Zee und am Ende der Sommerferien haben wir meine Schwiegermutter in Schwäbisch Gmünd besucht.




Nach den Sommerferien wurden die Schulen wieder komplett geöffnet, es gab jetzt die sogenannten AHA+L-Regeln: Abstand-Hygiene-Alltagsmaske + Lüften. Es wurde eine Maskenpflicht in der Schule eingeführt und die SchülerInnen wurden in Kohorten eingeteilt. Die SchülerInnen durften nur in der eigenen Klasse die Maske absetzen. Wir LehrerInnen durften das nicht, es gab aber Visiere, die uns unser Arbeitgeber zur Verfügung gestellt hat, später waren diese Visiere allerdings nicht mehr erlaubt. Auch mussten wir alle 20 Minuten die Räume 5 Minuten lüften. Kurz nach den Sommerferien war das kein Problem, draussen war es warm genug, doch nach den Herbstferien entpuppte sich diese Maßnahme als Flop, die Räume wurden eiskalt und viele SchülerInnen saßen mit Jacken an im Klassenzimmer. Natürlich wurden keine Luftreinigungsanlagen an Schulen eingebaut, stattdessen empfahl uns die Bundeskanzlerin Kniebeugen und Hampelmänner als Maßnahme gegen die Kälte. Haha! Mir persönlich wären Luftreinigungsanlagen lieber gewesen. Ich fühlte mich in dieser Zeit nicht sehr sicher an der Schule und hatte auch Angst, mich dort anzustecken. Das Lehrerzimmer habe ich sehr selten von innen gesehen. Meine Pausen habe ich alleine im Kunstraum verbracht. Wir haben unsere Konferenzen und Teamsitzungen online veranstaltet.



In dieser Zeit zwischen den Herbstferien und vor den Weihnachtsferien gab es zahlreiche Fälle an meiner Schule, einige Klassen und auch einzelne SchülerInnen wurden in Quarantäne geschickt. Auch ich hatte in dieser Zeit leichte Symptome, daher habe ich mich auch zweimal testen lassen. Beim ersten Mal war ich im Corona-Testzentrum in Hamburg, der zweite Test erfolgte dann an der Schule. Beide Mal wurde ich negativ getestet! Was für eine Erleichterung!



Mit dem Foto des Corona-Testzentrums endet auch mein Mini Book! Jetzt befinden wir uns im zweiten harten Lockdown und die Schulen werden in Hamburg voraussichtlich erst Anfang Februar wieder geöffnet werden, aber ich werde diese Zeit nicht verscrappen. Ich habe erstmal genug von dem Thema und hoffe, dass ich als Lehrerin bald geimpft werde und dass die Pandemie dann auch bald für uns alle vorbei ist.  




01 Januar 2021

12 Days [December Daily]

24 Doppel-Seiten sollten es eigentlich werden, aber als ich dann die wenigen Fotos gesichtet hatte, die ich im Laufe des Dezembers 2020 gemacht hatte, war mir schon schnell klar, dass das Album so nicht fertig werden würde, mir fehlten einfach die passenden Fotos. Daher habe ich auf halber Strecke umgeplant und ein December Daily mit "nur" 12 (Doppel-)Seiten gestaltet. Ganz ehrlich? So macht mir das Projekt auch viel mehr Spaß. Es ist einfach überschaubarer...das Album ist trotzdem toll geworden. 



Für das Album habe ich das December Daily Kit von Dani Peuss und zwei Serien von Echo Park Paper und Carta Bella verwendet. Zwei Tage habe ich dafür gebraucht. Ich hatte ja jetzt in den Ferien genug Zeit und gestern kurz vor den Silvester-Feierlichkeiten ist das Album dann auch fertig geworden. So konnte ich dann ganz gut mit dem Dezember und dem Hahr 2020 abschließen. Einen endgültigen Schlußstrich habe ich allerdings noch nicht gezogen, dieser ganze Wahnsinn mit dem großen C ist ja noch nicht vorbei.












Das Album ist recht einfach gestaltet, ich habe einfach nur die Fotos passend zu den einzelnen Themen zusammengesucht und dann ein paar hübsche Seiten gestaltet. Die winterlichen Sprüche passen jetzt nicht immer, aber das finde ich persönlich jetzt nicht so schlimm. Schneefotos gibt es auch keine, denn hier in Hamburg hat es gar nicht geschneit. 


















Ich habe versucht, im Album verschiedene Aspekte des Dezembers festzuhalten. Traditionell werden hier natürlich fast jedes Adventswochenende Plätzchen gebacken, Geschenke werden eingepackt, Karten werden gestaltet und geschrieben, Geschenke hergestellt, es wird geshoppt, der Baum wird geschmückt, das Wohnzimmer verziert, heiße Schoki mit Sahne und Marshmellows wird getrunken, kurzum wir lassen es uns einfach gut gehen. Im Jahr 2020 ganz besonders, denn es war ja aufgrund des 2. harten Lockdowns kaum was geöffnet. Daher gibt es auch keine Fotos von Weihnachtsmärkten, Fotos von Glühweinständen und Restaurantbesuchen!



Mein nächstes Projekt ist ein kleines Traveler´s Notebook, darin werde ich dieses ver-rückte Jahr 2020 festhalten. Dazu habe ich mir ein Kit aus verschiedenen Materialien von Simple Stories und Materialien aus meinem Stash zusammengestellt. Die Fotos sind bereits ausgedruckt und ich hoffe, dass ich morgen am Geburtstag meines Großen etwas Zeit finde, damit anzufangen!

28 Dezember 2020

Craft Your Stash #1 [Candles]

Aah, wir läuten hier die letzten (kreativen) Tage des Jahres 2020 ein. Ein Jahr voller spannender Abenteuer. Wer hätte jemals gedacht, dass Geschäfte, Restaurants, Bars, Clubs, Museen, Schulen und andere Einrichtungen mehrmals im Jahr geschlossen werden, dass wir mit selbstgenähten und gekauften Masken herumlaufen werden und uns dabei sicher fühlen und dass wir mehr als 1000 neue Wörter lernen, die unseren schnöden Alltag bereichern. Vor einem Jahr warteten wir um diese Zeit noch gespannt auf das Jahr 2020, ein Meilenstein und haben uns damals einen solchen Alltag, wie wir ihn jetzt erleben, niemals im Traum ausdenken können!



Wir haben jetzt einen anderen Alltag und so langsam ist dieser Alltag auch normal geworden. Meine Kreativität machte auch mal Pausen, denn dieser Alltag war und ist anstrengend. Ich bin ehrlich gesagt gerade sehr froh darüber, dass ich mich während der Ferien so gut schützen kann und warte schon gespannt darauf, wie es nach dem 10. Januar weitergehen soll. Werden die Schulen wieder öffnen, werden Lüftungsanlagen eingebaut, wird es Wechselunterricht geben? Ich hoffe, die zuständigen Minister treffen die richtigen Entscheidungen und denken nicht nur an die Wirtschaft!



Die ersten Impfungen machen Hoffnung, ich gehöre als Lehrerin zur dritten Gruppe und bin froh, wenn ich diesen kleinen Picks endlich erhalten habe...noch gibt es Verzögerungen und Pannen, aber das ist menschlich, es ist ja für alle eine neue Situation! 



Meine Eltern gehören zur ersten Gruppe und sind wohl bald dran! Ich bin froh, wenn wir uns im nächsten Jahr endlich nach so langer Zeit wiedersehen können! Wir telefonieren zwar regelmässig, aber der persönliche, der direkte Kontakt fehlt doch sehr!



Gestern habe ich mal die ganzen Nachrichten zur Pandemie nicht gelesen, ich kann eh nicht viel an der Situation ändern. Ich kann nur mich selbst und andere schützen, indem ich mich an alle Maßnahmen halte. Das mache ich natürlich auch aus Solidarität, ich will keine Menschen ungewollt anstecken.

Daher war ich gestern sehr kreativ und habe Kerzen gegossen. Erst wollte ich Kerzen dippen, aber das hat nicht so gut geklappt, die Gefäße waren einfach nicht hoch genug, daher habe ich mit dem eingeschmolzenen Wachs kleine Kerzen in Mini Weck-Gläser hergestellt, das hat auch sehr viel Spaß gemacht, man braucht aber dazu viel Geduld, denn die Kerzen haben bis zu 3 Farbschichten. Zum Einfärben des Wachses habe ich Stockmar-Wachsblöcke benutzt. Ich habe einen Kasten mit 32 Farben! Als Kunstlehrerin besitzt man solche Materialien einfach. 



Mir gefallen die Kerzen sehr gut und ich werde sie auf jeden Fall zu verschiedenen Anlässen verschenken. Um die Kerzen etwas aufzuhübschen, habe ich Tags aus verschiedenen Papieren von Crate Paper und Stanzen von Sizzix und Stampin Up hergestellt. Ich will im nächsten Jahr weniger Materialien kaufen und eher die Materialien verwenden, die ich hier so rumliegen habe. Wenig Material ist es nicht! Daher ist das hier die ersten Folge einer neuen Serie "Craft Your Stash". Ich verspreche dir, dass ich für diese Serie nur Materialien benutzen werde, die ich aktuell besitze. Du wirst hier zwar keine neuen trendigen Stempel oder Stanzen sehen, sondern Materialien, die bereits etwas älter sind, aber deinen Geldbeutel vielleicht etwas schonen. Viele deiner Materialien kannst du ebenfalls benutzen, du brauchst natürlich nicht die gleichen Materialien wie ich, sondern du nimmst das, was du bereits besitzt, um kreativ zu werden!