05 Januar 2024

Journal Your Christmas [Teil 2]

So, nun kommt der zweite Teil meines Dezember-Albums. Den ersten Teil habe ich vor zwei Tagen gepostet. Mitte Dezember war ich leider sehr krank, sodass ich hier nur ein paar Fotos, die ich Anfang Dezember gemacht hatte, verscrappt habe. Das Album ist also nicht in chronologischer Reihenfolge, das muss auch nicht sein, es geht ja um einen Gesamteindruck der Adventszeit! Die berühmte Scrapperin Shimelle Laine betont das auch in ihrem Online-Kurs "Yournal Your Christmas" immer wieder. Es handelt sich bei meinem Album dieses Mal nicht um ein December Daily. 




Auf diesen Seiten geht es hauptsächlich um schöne Deko rund um die ganzen Weihnachtsmärkte im Norden Deutschlands. die wir so besucht haben. Auch habe ich am 13. Dezember, also an Santa Lucia echte Lussekatter gebacken, die ich meinen Kolleginnen und Kollegen in der Schule mitgebracht hatte. Dieses Mal habe ich ein echtes norwegisches Rezept genommen und sie haben einfach total lecker geschmeckt.




Dieses Jahr hatte ich mir ganz fest vorgenommen, dass die Weihnachtszeit nicht so stressig wird. Leider hat das nicht so gut geklappt. Wer Schulkinder hat in der Mittel- und Oberstufe hat, weiß wovon ich spreche. Auf den letzten Drücker und natürlich kurz vor Weihnachten werden sämtliche Klassenarbeiten und Tests geschrieben. So kann man als Familie leider unter der Woche die Adventszeit gar nicht mehr so richtig genießen. Ich selbst mache mir in meiner Klasse nicht so den Stress. Die Mathearbeit findet nach den Ferien statt und die mündliche Überprüfung in Englisch auch. 




Trotzdem musste ich natürlich ein paar Geschenke shoppen, das habe ich dann u.a. in Bergedorf erledigt. Denn mein Großer hat ja auch noch Geburtstag in den Ferien, daher kaufe ich nicht nur Geschenke zu Weihnachten ein, sondern auch noch zahlreiche Geburtstagsgeschenke.




Gebacken habe ich auch noch in der Vorweihnachtszeit, diese kleinen Bäumchen aus Blätterteig waren sehr lecker und easy zuzubereiten. Die Idee hatte ich bei Insta gesehen. Ab und zu haben wir uns auch einen leckeren Kakao mit Sahne und Mini Marshmallows gegönnt. Die Jungs lieben dieses leckere Getränk!



Genug Lesestoff hatte ich auch für die Saison. Ich mag die Mollie Makes immer noch und ab und zu setze ich tatsächlich auch ein paar der tollen Ideen um. Dabei fällt mir ein, dass ich noch einen Schal fertig stricken sollte. 



Diese Weihnachten habe ich neben selbstgebastelten Karten auch gekaufte verschickt. Ja, warum eigentlich nicht? Diese hier haben mir einfach sehr gut gefallen und meine Schwiegereltern haben sich bestimmt über die Karten gefreut!

Das war also der zweite Teil meines Dezember-Albums. Den dritten Teil zeige ich dir in zwei Tagen! Stay tuned!






03 Januar 2024

Journal Your Christmas [Teil 1]

Puh, das war ein Jahr! Ich habe zwar viel gescrappt, ganz zwei dicke Alben habe ich gefüllt, aber ich bin leider nicht dazu gekommen, meine Werke hier in ausreichender Menge zu zeigen. Ich hatte früher in Norwegen einfach mehr Zeit für das Scrappen und das Bloggen. Da habe ich anfangs gar nicht gearbeitet und später hatte ich nur eine 35%-Stelle. Jetzt mit aktuell 85% bin ich immer noch total ausgelastet. So ausgelastet, dass ich leider auch sehr oft krank und einfach ausgebrannt bin. Meistens in den Ferien. Doch dieses Mal war ich kurz vor den Ferien so krank, dass ich tatsächlich einige Tage krank geschrieben wurde. Eine schwere Grippe hatte mich erwischt. Nicht schön. Selten bin ich so krank gewesen. Ich lag tatsächlich 2 Wochen im Dezember flach. 



Als es mir dann wieder etwas besser ging, habe ich die ganzen Fotos, die ich während ein paar wirklich tollen Events Anfang und Ende Dezember gemacht hatte, ausgedruckt und verscrappt. Dieses Mal wollte ich es wirklich schaffen, ein ganzes Dezember-Album zu füllen und es ist mir tatsächlich gelungen! Ich hatte aber auch echt gute Fotos und viele Materialien zur Auswahl. Verwendet habe ich Serien wie "Sugarplum Wishes" von Paige Evans für American Crafts, zwei ältere Serien von Crate Paper, zwei Serien von Vicky Boutin für American Crafts, eine ältere Serie von Pinkfresh Studio und eine neue Serie von Simple Stories. Damit fiel das Scrappen leicht.



Der Dezember fing eigentlich ganz gut an. Es war zwar kalt und zeitweise war es auch verschneit, ein Traum in weiß also. Die Adventszeit startete quasi mit einem Ausflug zu sämtlichen Weihnachtsmärkten in Lüneburg. Emil, mein Mann und ich wollten unbedingt erst zum Historischen Weihnachtsmarkt und danach zu einem kleinen, aber feinem Weihnachtsmarkt in der Nähe eines Museums. Der Historische Weihnachtsmarkt, der tatsächlich nur einmal an einem Wochenende im Dezember stattfindet, war proppenvoll. Da hatten wir also gar keine Chance, an die Stände heranzukommen. Entsprechend waren wir auch etwas enttäuscht. Nachdem wir uns aber in einem veganen Restaurant gestärkt hatten, ging es auf den kleinen Weihnachtsmarkt. Dort gab es dann für uns heißen Kakao und Glühwein. Ein schöne Tradition!


Der Adventskranz wurde während der Adventszeit mehrmals umgestaltet, irgendwie hatte ich zwar schöne Kerzen aus Bienenwachs gekauft, aber diese brannten einfach nicht schön ab in den kleinen Gläsern. Trotzdem landete ein Foto vom Adventskranz im Album. Warum auch nicht? Ich hatte dieses Jahr auch zwei Advenstkalender, einen mit Tees von Pukka und einen crafty Adventskalender mit Stempel, Stanzen, Pailletten und Embossingfoldern von Spellbinders. Der war wirklich gut und ich habe jetzt ein paar schicke Materialien mehr.


Natürlich gab es auch ein paar Leckereien während der Adventszeit. Für meinen Mann hatte ich einen kleinen Stollen aus einem Biomarkt gekauft. Ich esse sowas ja nicht, daher gab es den auch nur einmal. 


Während der Adventszeit ist Bergedorf besonders schön, v.a. wenn ein wenig Schnee liegt. Der Weihnachtsmarkt verteilt sich auch über mehrere Straßen und auf dem Vorplatz des Bergedorfer Schlosses. Die Kirche steht auch im Rampenlicht und fügt sich besonders schön ein in die weihnachtliche Kulisse.


Unser zweiter großer Event war der Besuch meines Schwagers, meiner Schwägerin und den beiden Nichten in Nürnberg. Wir waren dort schonmal in der Vorweihnachtszeit, das war vor der Pandemie im Jahr 2019 und ich hatte den Nürnberger Christkindlmarkt noch in guter Erinnerung. Doch dieses Mal waren wir alle wirklich enttäuscht. Seit der Pandemie hat dieser Markt einfach kein Flair mehr, das Ganze ist sehr kommerziell und natürlich auch proppenvoll mit vielen Besuchern und Besucherinnen. Trotzdem hatten wir zwei nette Tage in Nürnberg. Das Hotel war auch ganz ok, nur leider war das Frühstücksbuffet komplett überlaufen und es gab kaum Platz zum Sitzen. 


Bevor wir mit der Verwandtschaft auf dem Christkindlmarkt waren, waren wir erst bei einem Japaner essen. Sushi ist ja nicht so meins, aber zum Glück gab es auch andere gute Gerichte. Die Location in der Nähe vom Plärrer war wirklich toll und wir hatten dort eine gute Zeit. Ich habe ja immer Skrupel, Fotos auf den Weihnachtsmärkten von den Ständen zu machen, v.a. wenn ich dort nichts kaufen möchte. Trotzdem habe ich ein paar gute Schnappschüsse machen können, die natürlich alle im Album landeten.


In der Adventszeit backe ich gerne Weihnachtsplätzchen. Dieses Mal hatte ich auf Insta ein tolles Rezept gefunden, woraus man viele verschiedene Plätzchen machen kann. Einige Sorten davon kamen bei meiner Familie gut an, einige leider nicht so. Nächstes Jahr werde ich dann wieder normale Zimtsterne, Hildabrötchen, Heidesand und Vanillekipferl backen! 

Den zweiten Teil des Dezember-Albums zeige ich dir übermorgen! Jetzt geniesse ich noch meine freie Zeit. Und vielleicht komme ich ja heute noch dazu, ein paar schicke Layouts für das neue Album zu scrappen. Immerhin habe wir Anfang Januar! Zeit für Neues!

P.S. Eine Seite zeigt eine leere Karte, dort sollte eigentlich ein Foto von Familienmitgliedern sein, die ich hier aber nicht öffentlich zeigen möchte.



03 Oktober 2023

Oktober 2023

Und schwupps ist der September vorbei! Wie konnte das nur passieren? Natürlich war ich in der Zeit nicht ganz untätig. Ich habe zahlreiche Scrapbook Layouts gescrappt, an einem tollen Workshop in Buxtehude teilgenommen und habe mir schon ganz viele Gedanken gemacht, wie wir dieses Jahr Halloween feiern.




Letztes Jahr, also so kurz nach der Pandemie kamen doch tatsächlich ein paar Kinder aus der Nachbarschaft vorbei, die Süßes wollten. Wir waren überhaupt nicht darauf vorbereitet und ich musste schnell improvisieren. Dieses Jahr wird mir das nicht passieren. Ich habe schon ein paar schön-schaurige Goodie Boxen hergestellt und es wird auch ein paar Reagenzgläser mit Tictacs geben. Mehr dazu aber in einem anderen Post. 




Heute zeige ich dir die 5 Goodie Boxen, die ich mit Materialien von Lawn Fawn gebastelt habe. Die Idee kam mir eigentlich ganz spontan. Ich habe diese Häuser als Nikolaushäuser mal beim letzten (?) Sauercrop erhalten. Sie sind eigentlich total easy nachzubasteln. Anleitungen dazu gibt es reihenweise im Internet. 




Die Fassade der Häuser habe ich mit einem Stencil von Lawn Fawn und Distress Oxides gestaltet. Einige Häuser habe ich mit metallfarbener Aquarellfarbe besprenkelt. Nichts muss hier übrigens perfekt sein, denn solche Gruselhäuser sind ja meistens eh so Lost Places und sehen oft recht schäbig aus. Die Figuren sind natürlich ebenfalls von Lawn Fawn. Dieses Stempelset gehört glaube ich zu den Stempelsets, die ich sehr gerne für diverse Halloween-Projekte verwende. 

Die Türen und Fenster habe ich mit Hilfe diverser build-a-house-Stanzen von Lawn Fawn ausgestanzt. Die kleinen Geister sind aus festem Transparentpapier und ebenfalls gestanzt. Die Häuser sind zum Verschenken, aber ich kann sie mir auch gut als Halloween-Deko vorstellen. 



10 August 2023

Provence Teil 1 [Scrapbook Layouts]

Anfang der Sommerferien waren mein Mann und ich 10 Tage in der Provence. Die erste und die letzte Nacht verbrachten wir im Hotel, die restlichen Nächte auf verschiedenen Campingplätzen in einem kleinen Zelt. Back to the Roots sozusagen. Natürlich habe ich während des Road Trips durch die Provence und einem Abstecher an die Côte d'Azur viele Fotos gemacht, die ich auch auf Instagram gepostet habe. Instagram ist sozusagen mit digitales Tagebuch während meine Scrapbook Layouts eher so als analoges Tagebuch dienen.




Ich war vor der Reise ganz schön aufgeregt, denn ich sollte mal wieder ein Mietwagen fahren und zwar einen Verbrenner. Jo, das mag für dich einfach klingen, aber wenn man 5 Jahre lang keinen Verbrenner mehr gefahren ist, sondern stattdessen nur elektrisch fährt und das ganz ohne Schaltung, dann hat man einen großen Respekt vor einem Verbrenner mit Gangschaltung. Wir hätten natürlich auch ein E-Auto mieten können, vom Preis her hätte das nichts ausgemacht, aber wir waren uns nicht sicher, ob es auch in Südfrankreich ausreichend Ladestationen gibt. Unterwegs haben wir aber genug gesehen, sodass wir das nächste Mal auf jeden Fall ein E-Auto mieten werden. Ist doch einfach etwas klimafreundlicher.






Unsere Reise startete eigentlich in Karlsruhe, ging dann mit dem TGV über Strasbourg nach Aix-en-Provence. Dort ließen wir uns vom einem sehr rasant fahrenden Taxifahrer in unsere Hotel fahren. Das Hotel war nett, klein und mitten in der Altstadt von Aix. Abends konnten wir noch bei einem günstigen Italiener Pizza und Pasta genießen. Die anderen Restaurants waren einfach überteuert und auch sehr voll!





Am nächsten Tag ging es dann gleich in die Provence. Wir wollten Lavendelfelder sehen und unser mittelfristiges Ziel waren der Lac de Sainte Croix und der weltberühmte türkisfarbene Gorges du Verdon. Dort waren wir schon vor mehr als 20 Jahren und auch beim vorletzten Mal als wir in Frankreich waren. Viele alte Städte, die wir beim letzten Mal besichtigt hatten, haben wir ausgelassen. Es sollte ein ruhiger Urlaub mit viel Entspannung am See werden.








Im Juli war es unglaublich heiß und nur am Rande haben wir von den Waldbränden auf Rhodos etwas mitbekommen. An der Küste war die extreme Hitze kaum auszuhalten, der Campingplatz in der Nähe von St. Tropez war auch nicht so schön und ausserdem sehr überteuert. Daher sind wir nur eine Nacht an der Küste geblieben und sind wieder zu unserem geliebten Lac de Sainte Croix zurückgefahren. Nur einen weiteren Abstecher nach Lavandou haben wir gemacht. Ich liebe ja die Krimis von Remy Eyssen und da ich gerade den neuesten Band gelesen habe, musste ich unbedingt mal dort gewesen sein. Ja, nettes Städtchen, aber halt typisch für die Küste. Viele Touristen und sehr viel Autoverkehr.











12 Layouts sind es bisher geworden und ich habe hier noch sehr viele Fotos in unterschiedlichen Formaten, die noch verschnappt werden müssen. Für die Layouts habe ich unterschiedliche aktuelle und ältere Papierserien von u.a. Simple Stories und My Minds Eye und verwendet. Und auch wenn ich jetzt ganz schön viele Layouts gestaltet habe, habe ich trotzdem das Gefühl, dass mein Stash nicht weniger sondern auf magische Weise mehr wird. Im nächsten Teil zeige ich dir dann weitere Layouts vom Urlaub!